Das von der französischen Cellistin und der tatarischen Pianistin gebildetes Duo entstand 2015, als beide Musikerinnen Studentinnen in den Klassen Prof. Jean-Guihen Queyras und Prof. Eric Le Sage an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau waren.

Seitdem haben sie zusammen mehrere erste Preise in Wettbewerbe gewonnen, wie im europäischen Kammermusikwettbewerb FNAPEC in Paris, im Kammermusikwettbewerb der Akademie Virtuoso&Belcanto in Lucca, im 1. internationalen Kammermusikwettbewerb AEMC in Montecassiano, und haben den Preis der Donation Dany Pouchucq an der Académie Ravel in Saint-Jean-de-Luz bekommen.

Das Duo Elsa tritt sowohl in Frankreich als in Deutschland, Belgien, Russland und Italien auf. Weitere Anregungen bekommen sie von Alain Meunier, Miguel da Silva, Christoph Henkel, das Trio Voces Intimae und das Fauré Quartett. In August 2018 überträgt France Musique eine ihrer Aufnahmen in dem Programm Réveil classique.

Oktober 2018 beginnen sie ein Konzertexamstudium bei Prof. Roglit Ishay und Prof. Eric Le Sage. Ein Monat später gewinnen sie gemeinsam den Carl-Seemann Preis an der Musikhochschule, den sie erlaubt, in Berlin aufzutreten.

In 2020 werden beide Musikerinnen mit dem Geiger Taejun Park und dem Philharmonischen Orchester Freiburg das Tripel Konzert von Beethoven interpretieren.

 

Ihr Name wurde in memoriam der grossen russisch-französischen Schriftstellerin und Freiheitskämpferin Elsa Triolet gewählt.

Liliia Khusnullina ist im Jahr 1990 im Tatarstan (Russland) geboren. 
Sie entdeckte die Musik an der Kindermusikschule unter der Leitung von Irina Sergeeva. Während der Schule erwies sie als eine vielversprechende und talentierte Musikerin. Von 2005-2009 besuchte sie das College für Musik bei Frau Alfiya Schigapova.


2014 absolvierte sie ihr Studium bei Prof. Elfiya Burnaschewa an dem Kasanen Staatlichen Konservatorium. Später setzte sie ihr Studium an der Musikhochschule Freiburg in der Klasse Prof. Eric le Sage fort. 


Liliia ist  Preisträgerin von verschiedenen Wettbewerben wie dem internationalen Klavierwettbewerb „Citta di Pesaro“ (Italien), internationalen Methodik und Darstellung Wettbewerb von Karajew für Pianisten (Azerbaidschan), Wettbewerb "Junge Begabungen von Russland", internationalen Klavierwettbewerb der Akademie Skriabin (Frankreich), Wettbewerb der Stiftung „Unterstützung für junge Talente“ (Russland)...

In 2016 war sie Halbfinalistin des Internationalen Robert Schumann Wettbewerbs in Zwickau (Deutschland). Ausserdem bekam sie Stipendien der Adelhausenstiftung Freiburg i. Br., der Rosenberg Stiftung und des DAAD.

 

Weitere Impulse bekam sie in Meisterkursen von bekannten Musikern: Rem Urasin, Alexsander Mndojanz, Evan Rotschtein, Dirk Mommertz, Denis Pascal. 


Sie nahm an verschiedenen Musikfestivals teil, z.B. an dem Internationalen Musikfestival "Dvoryanskoe Gnesdo" im Staatlichen Museum Archangelskoe (Moskau), internationalen Kammermusikfestival ECMA (European Chamber Music Association in Savonlinna, Finnland), Neckar Musikfestival 2018 in Heidelberg.

Liliia gibt regelmäßig Solo und Kammermusik Konzerten in verschiedenen europäischen Städten. 

Marie Viard erhielt mit sieben Jahren den ersten Cellounterricht in der Musikschule von Guebwiller (Elsass). Sie studierte bei Urmas Tammick in Colmar und Paul-Antoine de Rocca-Serra in Bastia, bevor sie an das Konservatorium von Nizza wechselte. Sie gehörte dort zur Klasse von Frédéric Audibert und Guillermo Lefever und schloss ihr Studium mit Bestnoten ab.

Von 2012 bis 2016 studierte sie an der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau in der Klasse von Prof. Christoph Henkel, bevor sie bei Prof. Jean-Guihen Queyras ihr Studium fortsetzte. Weitere Anregungen erhielt sie unter anderem bei Gary Hoffmann, Jens-Peter Maintz, Peter Wispelwey.

Von 2010 bis 2012 spielte sie mit zahlreichen nationalen Jugendorchestern unter der Leitung von Kwamé Ryan, Denis Russell Davies und Andrej Boreyko in ganz Europa. Seit September 2018 arbeitet sie als Cellistin in dem Orchestre Philharmonique von Straßburg. Sie ist auch als Stellvertreterin Solo-Cello mit dem Kammerorchester Basel und dem Orchestre des Champs-Elysées aufgetreten. In 2020 wird sie die Cello Gruppe der Junge deutsch-französischen-ungarischen Philharmonie leiten.

Sie interpretierte die großen Konzerte des Repertoires mit dem Freiburger Studenten Symphonie Orchester, dem Kammerorchester Landwasser und dem Orchester Musica Suprana. Als Kammermusikerin wurde sie von zahlreichen Festivals eingeladen: Janine Jansen in Utrecht, Cello Biennale von Amsterdam, Pierre Loti in Poitou-Charentes, Sully-sur-Loire, Printemps des Arts OFF de Monaco... Sie ist auch Mitglied des Ensemble Osmose, und eine aktive Barockcellistin.

 

Sie ist Preisträgerin des Carl-Seemann-Preises 2012, 2014 und 2017 an der Musikhochschule Freiburg und gefördert von dem Frauenförderstipendium und von Yehudi Menuhin Live Musik Now Freiburg. In 2015 hat sie bei dem internationalen Wettbewerb Leopold Bellan in Paris den ersten Preis « Prix spécial » gewonnen, und bei dem internationalen Cello Wettbewerb Edmont Baert in Brüssel den ersten Preis und den Preis für die beste Interpretation des Pflichtstücks gewonnen.